Möchten Sie umweltbewusst heizen,
ohne mit einer Wärmflasche auf dem Sofa zu sitzen? Hier ein
paar Tipps für die Zeit, wenn es draußen kalt und drinnen
gemütlich warm sein soll.
Infos & Tipps Wenn Sie mehr als einen Tag nicht da sind, drehen
Sie am besten die Heizung um einige Grad herunter. Das spart viel
Energie, verhindert aber auch, dass die Wohnung nicht zu sehr auskühlt.
Bei längerer Abwesenheit und Frostgefahr drehen Sie das Thermostatventil
bis zur Frostschutzstellung (Sternchenmarkierung) zurück. Entlüften
Sie ab und zu die Heizung. Mit einem Schlüssel müssen
Sie das Ventil so lange öffnen, bis Wasser heraus rinnt.
Verschließen Sie anschließend das Ventil wieder gut.
Mit einer brennenden Kerze können Sie erkennen, wo es in Ihrer
Wohnung zieht und wo Dichtungen ersetzt werden müssen. Dichten
Sie Fugen an Fenstern und Türen ab.
Eine Stunde vor dem Schlafengehen sollten Sie die Heizkörper
herunterdrehen. Bei tieferen Temperaturen schläft man ohnehin
besser.
Lassen Sie ein Kippfenster nicht den ganzen Tag offen. Durch das
geöffnete Kippfenster entweicht zu viel Wärme und es kommt
kaum frische Luft ins Zimmer.
Lüften Sie öfters für rund drei, vier Minuten zwei
oder mehrere Fenster. Ein Durchzug lässt die verbrauchte Luft
schnell entweichen – ohne die in den Wänden und Möbeln
gespeicherte Wärme mitzuziehen.
Halten Sie die Heizkörper und vor allem den Thermostat frei.
Vorhänge, Möbel, aber auch zum Trocknen aufgehängte
Wäsche vermindern die Heizleistung um bis zu 20%.
Fazit:
Ein ideales Raumklima gibt es nicht, da jeder Mensch individuell
reagiert. Als Faustregel aber gilt:
In Schlafzimmer und Küche dürften 16 bis 18 Grad reichen.
In Wohn- und Büroräumen sind Temperaturen um die 20 Grad
ideal. Ältere Menschen haben es gerne etwas wärmer.


